00:00:00: Du René, was ist denn das Minimum, das ich machen muss, damit Social Media funktioniert?
00:00:06: Die Frage, höre ständig.
00:00:08: Und jedes Mal denke ich, es ist ungefähr so, als würde ein Mann fragen, wie selten muss ich meine Frau küssen, damit sie mich noch mag?
00:00:16: Heute reden wir darüber, warum diese Frage schon das Problem ist und warum deine Follower spüren, ob du Bock hast oder nur Pflicht erfüllst.
00:00:25: Und am Ende zeige ich dir, woran du erkennst, ob du gerade Content machst.
00:00:30: oder nun Pflichtprogramm absitzt.
00:00:38: Ich bin René Höfinghoff und in dieser Folge geht es etwas, worüber kaum jemand spricht.
00:00:43: Nicht Algorithmen, nicht Postingzeiten, nicht Hooks, sondern die Energie hinter deinem Content, die Haltung, die Freude oder eben nicht.
00:00:53: Du erfährst, warum Wiederwillen durch jeden Post durchscheint und warum die beste Formel dir nichts bringt, wenn du eigentlich gar nicht da sein willst.
00:01:01: Das Problem ist, viele machen Social Media Marketing, aber sie machen es widerwillig.
00:01:06: Eigentlich finden Sie es doof.
00:01:08: Eigentlich würden Sie dort gar keine Sekunde verbringen, wenn Sie es nicht fürs Business bräuchten.
00:01:12: Für die Sichtbarkeit, für Kunden.
00:01:15: Also quälen Sie sich durch, posten, wenn man halt posten muss, kommentieren, weil der Algorithmus es will.
00:01:21: Und dann ist Content eine reine Pflichterfüllung.
00:01:23: So, und dann wundern Sie sich, dass Sie wenig Likes haben, wenig Kommentare, wenig Bindungen und die Leute einfach nicht reagieren.
00:01:31: Und das frustrierende ist
00:01:33: Sie machen oft handwerklich alles richtig.
00:01:36: Die Hookstimmen, die Struktur passt handwerklich sauber.
00:01:40: Aber irgendwas fehlt.
00:01:42: Und was fehlt, ist dann nicht die Technik.
00:01:44: Was fehlt, ist Freude.
00:01:47: Und die am anderen Ende, die spüren das und zwar immer.
00:01:51: Und hier ist die unbequeme Wahrheit.
00:01:53: Menschen spüren, ob du Bock hast.
00:01:55: Nicht bewusst, nicht analytisch.
00:01:57: Aber sie spüren es.
00:01:58: In der Wortwahl, im Rhythmus und
00:02:02: In dieser Energie zwischen den Zeilen.
00:02:05: Wenn dann jemand fragt, was ist das Minimum, ich auf Social Media machen muss, dann ist das wie ein Mann, fragt, wie selten muss ich meine Frau küssen, damit sie mich noch mag.
00:02:15: Technisch vielleicht eine valide Frage, aber die Haltung dahinter, ist das Problem.
00:02:21: Wer so fragt, hat doch schon verloren, weil die Frau spürt, dass er eigentlich nicht will, dass es Pflicht ist, dass er das Minimum sucht und nicht das Maximum.
00:02:30: Und genauso spüren das deine Follower.
00:02:33: Warum das so ist?
00:02:34: Wir sind soziale Wesen und wir lesen zwischen den Zeilen.
00:02:37: Wir spüren Authentizität und wir spüren aber auch Wiederwillen.
00:02:41: Und ein Post, der aus Pflicht entsteht, liest sich anders als ein Post, der aus Freude entsteht.
00:02:47: Auch wenn die Worte die gleichen sind.
00:02:50: Die harte Wahrheit ist, ich zeig dir hier Formeln, Strukturen, Frameworks, es funktioniert alles.
00:02:56: Aber sie funktionieren nur
00:02:58: Wenn dahinter jemand steht, der wirklich da sein will, der sich wirklich zeigen will.
00:03:03: Technik ohne Energie, das ist wie ein perfekt gedeckter Tisch ohne Essen.
00:03:07: Sieht gut aus, aber macht nicht satt.
00:03:10: Und was bedeutet das jetzt für dich?
00:03:12: Wenn du Social Media als notwendiges Übel siehst, dann hast du zwei Optionen.
00:03:17: Die eine ist, einen Weg finden, Freude daran zu entwickeln.
00:03:21: Den Aspekt finden, der dir Spaß macht.
00:03:23: Die Art von Content, die sich eben nicht wie Arbeit anführt.
00:03:27: Oder lass es.
00:03:28: Ernsthaft.
00:03:29: Halbherziges Marketing, das ist oft schlimmer als gar keins.
00:03:34: Die Frage, was ist das Minimum, ist die falsche Frage, die richtige Frage, wie kann ich das hier so machen, dass es mir Spaß macht?
00:03:42: Und wenn du Spaß hast, dann spüren das die Leute.
00:03:45: Und dann kommen die Likes, die Kommentare und die Kunden von ganz allein.
00:03:50: Wenn du das verstehst, verändert sich alles.
00:03:52: Alles in deinem Marketing.
00:03:53: Du hörst auf, dich durch Content durchzuquälen.
00:03:56: Du findest den Stil, du findest dein Format, deine Art.
00:04:00: Etwas, das sich eben nicht wie Pflicht anfühlt.
00:04:04: plötzlich reagieren die Leute dann anders.
00:04:06: Mehr Kommentare, mehr Nachrichten, mehr solche Sätze wie, hey, ich mag wie du schreibst.
00:04:13: Nicht weil du mehr machst, sondern weil du es anders machst.
00:04:16: Mit Freude statt mit Wiederwillen.
00:04:20: Und wenn du dabei dir noch Unterstützung wünscht, sind das genau die Dinge, die ich mit meinen Kunden täglich tue.
00:04:26: Ich unterstütze Selbstständige und Unternehmer, genau diese Dinge in den Griff zu bekommen.
00:04:32: Content zu erstellen, der mehr Anfragen, mehr Aufträge bringt und dabei Spaß am Marketing und am Verkaufen zu haben.
00:04:41: So, das war es für heute.
00:04:43: Marketing, das nicht verkauft, ist Deko.
00:04:46: Genau, das ändern wir hier.
00:04:48: Ich bin René Höfinghoff
00:04:49: dann!