00:00:00: Bei meiner Oma lagen immer diese Zeitschriften.
00:00:02: Das goldene Blatt, bunte Freizeitrevue, das war in den 80ern.
00:00:08: Und letzte Woche stand ich am Kiosk und die gibt es immer noch, diese ganzen Zeitschriften.
00:00:13: Gleiches Layout, gleiche Überschriften.
00:00:14: Nur die Leute auf den Fotos sind ein bisschen älter geworden.
00:00:17: Und heute zeige ich dir, warum genau das der Grund ist, warum dein cleveres Marketing oft schlechter funktioniert, als das, was du für billig hältst.
00:00:28: Und am Ende
00:00:29: gebe ich dir eine Frage, die entscheidet, ob dein Content geklickt wird oder ignoriert.
00:00:41: Ich bin René Höfinghoff und in dieser Folge geht es ein Prinzip, das die meisten Marketer kennen, aber nicht nutzen, weil sie sich zu fein dafür sind.
00:00:51: Und du erfährst, warum Curiosity Gaps seit Jahrzehnten funktionieren, warum dein Gehirn gar nicht anders kann als zu klicken und warum das, was sich verbraucht anfühlt, oft am
00:01:07: besten performt.
00:01:09: Die Situation ist doch die, du schreibst einen Post, eine Headline, einen Betreff und du denkst, das doch zu billig, das kennt doch jeder, das ist doch unter meinem Niveau.
00:01:18: Also machst du es cleverer, subtiler, eleganter.
00:01:22: Du willst nicht klingen wie die Bildzeitung und nicht wie diese Kiosk-Zeitschriften, denn du bist der Profi.
00:01:27: Und dann, keiner klickt, keiner liest, keiner kauft.
00:01:31: Während der Typ mit den plumpen Headlines zehnmal mehr Reichweite hat.
00:01:37: Und das frustriert.
00:01:37: Weil du weißt, dein Inhalt ist besser, aber niemand sieht ihn.
00:01:42: Und die Lösung ist nicht, noch cleverer zu werden, sondern zu verstehen, wie dein Gehirn und das deiner Zielgruppe wirklich funktioniert.
00:01:51: Das Prinzip dahinter heißt Curiosity Gap.
00:01:54: Curiosity die Neugier und Gap die Lücke.
00:01:59: Also eine Lücke zwischen dem, was du weißt und dem, was du wissen willst.
00:02:04: Das erstmal das Prinzip.
00:02:06: Das ist im Kopf deiner Leser verankert.
00:02:09: Die Lücke zwischen dem, du weißt und dem, was du wissen willst.
00:02:12: Und dein Gehirn hasst offene Schleifen.
00:02:15: Das will sie schließen.
00:02:16: Immer.
00:02:17: Stehe ich also am Kiosk, sehe die Zeitschriften und denke, das zieht doch nicht mehr.
00:02:22: Und dann ertappe ich dabei, wie ich dann trotzdem hinschaue, trotzdem lese, trotzdem neugierig Seit über 70 Jahren nutzen die dieselben Headlines und die funktionieren immer
00:02:31: noch.
00:02:32: Warum?
00:02:33: Weil dein Gehirn nicht rational entscheidet.
00:02:35: Es reagiert auf Muster.
00:02:37: Ganz automatisch, ganz unbewusst.
00:02:39: Hollywood erzählt seit 100 Jahren dieselben sieben Geschichten.
00:02:43: Die Yellowpress seit 70 Jahren dieselben Headlines und die Mechanik ist identisch, nur die Verpackung hat sich geändert.
00:02:50: Wenn du glaubst, dein Trick aus Posts, die gut funktioniert haben, ist nach drei Posts verbraucht,
00:02:56: Dann liegst du falsch.
00:02:57: Hör auf dich für funktionierende Muster zu schämen.
00:03:01: Solche Überschriften wie die Methode, die kein Texte verrät, das funktioniert.
00:03:07: Was passiert, wenn du xy machst?
00:03:10: Das funktioniert.
00:03:12: Der Fehler, den 90 % machen, das funktioniert.
00:03:16: Nicht weil Menschen dumm sind, sondern weil das Gehirn auf Neugierlücken programmiert ist.
00:03:22: was sich verbraucht anfühlt funktioniert oft am besten, weil die Psychologie dahinter sich nicht abnutzt.
00:03:28: Und wenn du das verstehst, passiert Folgendes.
00:03:31: Du hörst auf dich für gute Headlines zu schämen.
00:03:33: Du nutzt Curiosity Gaps bewusst und nicht zufällig.
00:03:37: Und deine Posts werden gelesen, deine Mails geöffnet, dein Content geklickt.
00:03:41: Nicht weil du lauter schreist, sondern weil du weißt, wie Aufmerksamkeit funktioniert.
00:03:47: Und du musst nicht so aggressiv sein wie in der Bildzeitung.
00:03:50: Aber die Muster hinter diesen Überschriften, die verstehen und dann für sich passend adaptieren.
00:03:58: Und das sind genau die Dinge, die ich mit Selbstständigen, mit Unternehmern und auch mit ganzen Teams täglich in meiner Arbeit optimiere.
00:04:06: Ich zeige meinen Kunden, wie das Ganze funktioniert und unterstütze sie bei der Umsetzung.
00:04:10: Und wenn du auch mehr Content schreiben möchtest, mit dem du in den Kopf der richtigen Kunden kommst,
00:04:15: Dann lass uns doch einfach mal persönlich sprechen.
00:04:18: Du findest in den Show Notes den Link zu meinem Terminkalender.
00:04:22: Du kannst da kostenfrei mal einen Gesprächstermin buchen und dann gucken wir gerne mal, wo du gerade stehst und was es braucht, damit du mit deinem Content auch wirklich Aufträge
00:04:32: und Umsatz bekommst.
00:04:34: Ja, ich bin René Höfinghoff.
00:04:35: Das war es für heute.
00:04:36: Marketing, das nicht verkauft, ist Deko und genau das ändern wir hier.